LANDKREIS (em). Zur Unterstützung von Investitionen in Unternehmen und Infrastrukturprojekte hat das Wirtschaftsministerium jetzt weitere rund 50 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugesagt. Dies bestätige erneut, dass niedersächsische Unternehmen mit Investitionen der Krise trotzten, sagte Wirtschaftsminister Jörg Bode in Hannover.
Durch die Bereitstellung von Sondermitteln im Rahmen des Konjunkturpaketes I konnten in 2009 aus allen Fördertöpfen insgesamt über 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und auch komplett für Projekte eingesetzt werden. Das ist eine Verdoppelung der Zuschussmittel gegenüber 2008. Durch die Förderung von Unternehmensinvestitionen sowie wirtschaftsnahen und touristischen Infrastrukturvorhaben werden rund eine Milliarede Euro an Investitionen ausgelöst, das bedeutet auch in diesem Fall fast eine Verdoppelung der Vorjahressummen. "Mit diesen Förderprogrammen des Landes für 2009 konnten mehr als 12.000 Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden”, so Bode.
Das Wirtschaftsministerium hatte zu Beginn des Jahres befristet für 2009 die Fördersätze für die Unternehmensförderung erhöht und die Kriterien für die Förderung von Investitionsvorhaben im Hotelgewerbe gelockert. Verbessert wurden auch die Förderkonditionen für die Infrastrukturvorhaben. Zur erfolgreichen Förderbilanz hat die enge Zusammenarbeit zwischen der NBank als zentrale Fördereinrichtung des Landes und den kommunalen Wirtschaftsförderern beigetragen.
Mit der Förderung von 66 Projekten im Bereich der einzelbetrieblichen Förderung ist über ein Volumen von rund 29 Millionen Euro entschieden worden. Darüber hinaus sind 19 Projekte aus der wirtschaftsnahen und touristischen Infrastruktur genehmigt worden. Dort beläuft sich das Gesamtzuschussvolumen auf rund 21 Millionen Euro.