BÜCKEBURG (em). Sie ist eine der bekanntesten Kinderbuchfigure. Doch wie war das nochmal mit dem kleinen Mädchen, dem Kaninchen und der Grinsekatze? Die kleine Alice traut ihren Augen nicht. Da läuft doch tatsächlich ein Kaninchen, das auf seine Uhr schaut. Neugierig geworden, verfolgt Alice das Tier heimlich und landet im Wunderland. Hier ist nichts wie es sein soll. Es gibt Pilze und Kekse, die einen auf wundersame Weise wachsen und wieder schrumpfen lassen. Eine Grinsekatze, die alles besser weiß. Eine Raupe, die so gern ein Schmetterling wäre. Und natürlich die böse Herzkönigin, die allen an den Kragen will. In der mitreißenden und pointenreichen Inszenierung von Christian Berg erlebt Alice die unglaublichsten Geschichten und begegnet zauberhaften Gestalten aus einer Welt der Fantasie.
Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" aus dem Jahre 1865 hat schon Generationen von Junglesern beglückt. Da juckte es irgendwann auch dem Musicalexperten Christian Berg in den Fingern, den Kinderbuchklassiker für die Bühne aufzubereiten. Weil Lewis Carroll einen unermesslicher Fundus an fantastischen Geschichten und Erlebnissen in die Geschichte einfließen ließ, ist das Familienmusical gespickt mit einigen vertrackten Geheimnissen, Paradoxien und Rätseln, die auch Erwachsene (und ganz besonders Mathematiker!) immer wieder aufs Neue erfreuen.
Nach dem großen Publikumserfolg "Peter Pan" kehrt Christian Berg nun mit "Alice im Wunderland" zurück in sein "Wohnzimmer" nach Bückeburg.
"Wir entführen Euch auf eine Reise in das Reich der absurden und durchaus skurrilen Begegnungen: mit der Grinsekatze, wandelnden Spielkarten und Tieren, die unglaubliche Dinge tun können - ein Wunderland eben!" heißt es in der Ankündigung.
Ein paar Tipps noch für ein unbeschwertes Musical-Erlebnis. Die Geschichte von Alice im Wunderland ist schon ziemlich verrückt. Empfohlen ein Mindestalter von fünf Jahren. Es ist durchaus sinnvoll, sich schon vorher mit der Geschichte vertraut zu machen. Die langen Winterabende eignen sich doch hervorragend das Buch zu lesen. Ganz wichtig ist: Beim Betreten des Theatersaales müsse alle ihre Logik abgeben.