REGION HANNOVER. Einer Gruppe von polizeilichen Computerspezialisten ist es gelungen, das Vorgangsbearbeitungssystem "NIVADIS" landesweit durch gezielte Maßnahmen zu stabilisieren, nachdem es Anfang der Woche zu Beeinträchtigungen gekommen war. Parallel dazu arbeiten Fachleute intensiv an der abschließenden Fehlerbehebung in dem hochkomplexen System, damit der erkannte Fehler sich zukünftig nicht wiederholt. Bereits in der Nacht zum vergangenen Montag deuteten vereinzelt auftretende Systemmeldungen auf ein bestehendes Computerproblem hin. Mit sofort eingeleiteten Eingriffen in das System konnte es zunächst behoben werden. In den darauffolgenden Tagen traten die Probleme verstärkt auf und führten teilweise zu Einschränkungen und Verzögerungen bei der Arbeit mit NIVADIS. Nach umfangreichen Untersuchungen scheint die Ursache der Beeinträchtigungen für das Expertenteam geklärt. Demzufolge sind mittlerweile isolierte und technisch umgangene Fehler in der zentralen Datenbankverwaltung Auslöser der Störungen. Entgegen anderslautender Meldungen verursachte die Störung bislang keinen landesweiten Totalausfall. "Die Wahrnehmung der polizeilichen Sicherheitsaufgaben für die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt", sagte Polizeipräsident Alfred Soetbeer heute in Hannover. Trotz der zurückliegenden Systemstörungen befindet sich die landesweite Verfügbarkeit von NIVADIS in 2008 auf einem anhaltend hohen Niveau von weit über 99 Prozent.
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Polizeisystem "NIVADIS" läuft wieder stabil
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