1. Weserbergland AG fit für den Export

    Entwicklungspotential für kleine und mittlere Unternehmen der Region

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    LANDKREIS. Im Exportgeschäft liegt großes Entwicklungspotential für kleine und mittlere Unternehmen der Region. Aus diesem Grund wurde in Abstimmung mit den Wirtschaftsförderern der vier Landkreise Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden kurzfristig das Projekt "Exportcluster/ Exporttraining Energie/ Wasser" durch die Weserbergland Aktiengesellschaft aufgelegt.

    Mit dem neuen Projekt richtet sich die Weserbergland AG an regionale Unternehmen speziell aus den Bereichen Energie, Trinkwasser und Abwasser. Angesprochen sind alle Unternehmen dieser Branchen angefangen vom Ingenieurbüro über das spezialisierte Bauunternehmen bis zum Serviceanbieter. Durch das Exportcluster/ Exporttraining sollen für die beteiligten Firmen Geschäftsmöglichkeiten im Ausland (vorzugsweise Osteuropa) erschlossen werden. Dieses ist sowohl für einzelne Firmen als auch für Gruppen "zusammen passender" Firmen angelegt.

    Das neue Projekt der Weserbergland AG bietet Unternehmen die Chance, den Inlandsmarkt zu erweitern.

    Um das neue Projekt den Unternehmen im Wirtschaftsraum Weserbergland vorzustellen, hatte die Weserbergland AG zu einer gemeinsamen Einführungsveranstaltung nach Hameln eingeladen.

    Diese Veranstaltung war ein erster Aufschlag; für die kommenden Monate ist der Ausbau des Export-Projektes geplant. "Das deutsche Exportgeschäft nimmt jährlich zu. Bislang wird der Exportmarkt vorwiegend von großen Unternehmen genutzt. Doch auch für die KMU der Region liegt darin großes Potential.

    Selbst wenn der deutsche Markt noch nicht vollständig erschlossen ist, das Export-Projekt der Weserbergland AG bietet die Chance, den unternehmerischen Blick über den Inlandsmarkt hinaus - auch speziell auf Osteuropa - zu erweitern", so Hans-Ulrich Born, Vorstand der Weserbergland AG. Das Projekt gliedert sich in zwei Bereiche: Beim Exporttraining werden die Unternehmen durch einen erfahrenen Berater umfassend über Möglichkeiten und Bedingungen im Exportgeschäft beraten. Das Exportcluster wird regionale Unternehmen, die bereits im Export tätig sind und Neueinsteiger zusammenbringen. Indem sie Wissen und Erfahrung austauschen, können die Unternehmen voneinander lernen und profitieren.

    Der Einstieg in eine Geschäftstätigkeit im ausländischen Markt soll so erleichtert werden.

    Nach der Auftaktveranstaltung finden derzeit firmenindividuelle Analysegespräche verbunden mit einem grundsätzlichen Intensivtraining "Aufbau und Abwicklung von exportbezogenen Geschäften" (je Firma ein halber Tag) für die teilnehmenden Unternehmen nach Terminabsprache statt. Experte Hatto Brenner, AWI International Business Services, erläuterte zur Vorgehensweise bei der Exportberatung: "Es ist häufig sehr schwer zu erkennen, welche Bedingen ein kleines und mittleres Unternehmen erfüllen muss, wenn es im Ausland tätig werden möchte. Dazu dient die Einzelberatung der Firmen. Ziel ist ein realistischer Handlungsplan, so dass der Einstieg im Export erfolgreich verlaufen kann. Im Rahmen der Beratung soll ebenso auf die Stolpersteine des Auslandgeschäftes wie beispielsweise Mentalität, Sprache und Recht aufmerksam gemacht werden.

    Die Unternehmen sollen in jeder Hinsicht "Fit für den Export" gemacht werden."Alle regionalen Unternehmen, die noch an dem "Exportcluster/ Exporttraining Energie/ Wasser" teilnehmen möchten, können sich bei der Weserbergland AG melden. Für die Teilnahme werden keine Kostenbeiträge erhoben. Die Anmeldung kann kurzfristig per E-Mail an info@weserberglandag.de erfolgen. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite www.weserberglandag.de.

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