1. Vorsorgliches "Zähnezeigen"

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    LANDKREIS. Als "offensichtlichen kläglichen Profilierungsversuch" hat die Pressesprecherin der CDU-Schaumburg Ute Schobeß die Tatsache bewertet, dass sich SPD-Chef Karsten Becker trotz hausgemachter und bundesweiter SPD-Krise die Zeit nimmt, die Führung der CDU-Schaumburg zu hinterfragen. Becker scheint dem Wahlkampfgeschehen des kommenden Jahres schon ein wenig vorzugreifen, um von eigenen Problemen rechtzeitig abzulenken. Beim vorsorglichen "Zähnezeigen" bleibt für die notwendige politische Arbeit allerdings meist weniger Zeit. Im Gegensatz zum politischen Gegner, so Ute Schobeß, seien die Schaumburger Christdemokraten aber bestens personell aufgestellt. 98 Prozent der demokratisch legitimierten Delegierten bestätigten den Kreisvorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Klaus-Dieter Drewes vor kurzem im Parteivorsitz. Zudem widme die Union sich lieber der aktiven Politik, da gebe es genügend wichtige Betätigungsfelder. Um aber Beckers scheinbar sachlicher Unkenntnis ein wenig auf die Sprünge zu helfen, erteilt die CDU ihm auch gerne versöhnlich ein wenig Nachhilfe in Sachen CDU-Führung. Gunter Feuerbach sei Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion, Marius Wüstefeld neuer Junge Union - Vorsitzender in Schaumburg und Friedel Pörtner ehemaliger Landtags- und derzeitiger Kreistagsabgeordneter aus Bückeburg. "Zudem ist es jedem Mitglied der CDU – schon aus dem demokratischem Verständnis heraus – freigestellt, sich jederzeit öffentlich zu politischen Fragen zu äußern." Entscheidend sei dabei immer, so Schobeß weiter, was die Presse dann davon veröffentliche.

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