LANDKREIS. Die CDU-Fraktion und die Gruppe Grüne/WIR haben in einem gemeinsamen Antrag den Landkreis Schaumburg aufgefordert, im Rahmen der Klimaschutz-Programme des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Energieregion Weserbergland, das Schaumburger Land zur Energieregion Schaumburg fort zu entwickeln.
Dabei sollen nach Vorstellung beider politischer Gruppen "einerseits Aktivitäten im Bereich der Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie neben den bereits im Blickfeld befindlichen Energieanlagen auf Basis von Biomasse/Biogas entwickeltund gefördert werden", um zu einem weitgefächerten und ausgewogenen Energiemix bei erneuerbaren Energien zu kommen.
"Andererseits sollen die Flächenversiegelungen auf ein unerlässliches Maß reduziert, die energetische Sanierung größerer Wohnanlagen und öffentlicher Gebäude eingeleitet und bei Neubauten der auf Passivhäuser entfallende Anteil ausgebaut werden", erklärten CDU-Fraktionssprecher Gunter Feuerbach und Gruppensprecher Michael Dombrowski. Weltweit steigende Energiepreise und die mit Sicherheit anzunehmende Erwärmung des Weltklimas stehen für die beiden Sprecher in einem unmittelbaren und kausalen Zusammenhang.
"Ziel aller politischen Entscheidungen auf den jeweiligen Handlungsebenen ist es, die Folgen der Entwicklung auf die Bevölkerung zu verringern und gleichzeitig Energiesicherheit für unsere Hochleistungsgesellschaft zu gewährleisten", versicherten Feuerbach und Dombrowski übereinstimmend. Wichtiger Baustein zu dieser Zielsetzung sei die regionale Umsetzung der Schaffung eines Energiemixes im Bereich erneuerbarer Energien.
Die bereits vorhandenen technischen Möglichkeiten im Landkreis Schaumburg sollen verstärkt zum Einsatz gebracht und dabei die Steuerungsmöglichkeiten des Landkreises und seine Vorbildfunktion im Zusammenwirken mit der Kreisverwaltung zielgerecht ausgebaut werden.