1. Landeskirche ruft zu Spenden für Birma auf

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    LANDKREIS. Mit der dringenden Bitte um Kollekten und Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe in Birma wandte sich Landesbischof Jürgen Johannesdotter in dieser Woche an die Gemeinden der Landeskirche. "Ich möchte sie herzlich bitten, wie Anfang des Jahres 2005 für die Tsunami-Flutopfer, so auch jetzt die nächste freie Kollekte in ihrer Gemeinde zu nutzen, um für die Opfer in Birma zu sammeln", heißt es in einem Schreiben des Landesbischofs, das den 22 Kirchengemeinden zuging. Damit werde ein "Zeichen der Nächstenliebe und Solidarität" gesetzt. Die Kollekten und Spenden fließen direkt in die Diakonie-Katastrophenhilfe, die bereits mit lokalen Partnern die Nothilfe auf den Weg gebracht hat.

    Sie leistet die Hilfe im Rahmen des internationalen kirchlichen Hilfswerks ATC (Action by churches together). Die Mitglieder dieses Hilfswerkes haben sich auf eine gemeinsame Aktion verständigt.

    Bis zu 133.000 Todesopfer soll der Wirbelsturm "Nargis" in Birma gefordert haben. Für die Überlebenden verschärft sich die humanitäre Lage von Tag zu Tag.

    ch UN-Angaben sind rund 2,5 Millionen Menschen im Irrawaddy-Delta auf Hilfe angewiesen.

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