LANDKREIS (ro). "Museen und gesellschaftlicher Wandel" - unter diesem Motto begehen die Museen weltweit am Sonntag, dem 18. Mai, den Internationalen Museumstag und auch die Häuser in Niedersachsen und Bremen beteiligen sich daran.
Im historischen Museum Schloss Gifhorn eröffnet Staatssekretär Dr. Josef Lange, vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, in der niedersächsischen Auftaktveranstaltung den Internationalen Museumstag.
Die Eröffnung findet um 12 Uhr im Rahmen des 10. Historischen Kulturfestes "Allerlay Speyß vonn Spiess" im Hof des Gifhorner Schlosses statt, bei dem die Besucher bei einem bunten Fest lebendige Archäologie nebst kulinarischer Leckereien erwartet.
Alle Museen, die sich am Internationalen Museumstag beteiligen, stehen den Besuchern zur Vermittlung offen und geben Anschauungen unterschiedlicher Aspekte des gesellschaftlichen Wandels. Mit dem "Museumssonntag" im Mai werden alle Generationen angesprochen. Besonders für junge Besucher werden attraktive Programme und Aktionen geboten. Spezielle Führungen für Kinder, Kinderwerkstätten, Märchenführungen, Suchspiele und Ralleys sowie viele Mitmachaktionen bieten Erlebnisse für die ganze Familie.
So bietet das Museum im Schloss Bad Pyrmond unter dem Titel "Vom Liebesbreif zum Flirt-Chat" den Besuchern die Möglichkeit sich mit der Partnersuche früher und heute auseinanderzusetzen. Das Tuchmacher-Museum in Bramsche und das Fabrikmuseum in Delmenhorst thematisieren den Wandel in der Arbeitswelt.
In der Porzellanmanufaktur Fürstenberg vermitteln Führungen den gesellschaftlichen Wandel am Beispiel Esskultur. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven und das Nationalparkhaus in Budjadingen-Fedderwardersiel greifen ökologische Aspekte auf und verdeutlichen die Folge des Klimawandels.
Erstmals 1977 vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ins Leben gerufen, macht der Internationale Museumstag auf die Bedeutung und die vielfalt der Museen aufmerksam.