1. Auszubildende im Blickpunkt

    Jusos setzen sich für die Verbesserung der Arbeitssituation ein

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    LANDKREIS. Die AG der Jungsozialisten in der SPD (Jusos) des SPD-Unterbezirks Schaumburg fordert eine bessere Arbeitssituation für Auszubildende. In einer Pressemitteilung machen sich die Jusos des SPD-Unterbezirks Schaumburg für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Auszubildenden stark.

    So zeige eine Statistik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), dass eine Vielzahl von Arbeitgebern sehr viele Überstunden ohne Lohnausgleich anordne und Auszubildende als billige Arbeitskräfte ausnutze.

    "Bei manchen Arbeitgebern steht die kostengünstige Arbeitskraft und nicht eine solide Ausbildung im Mittelpunkt", so der stellvertretende Vorsitzende der Jusos-Schaumburg Jan-Philipp Beck.

    Die Jusos fordern die Arbeitgeber auf, wieder mehr auf Auszubildende einzugehen und den Jugendlichen eine vernünftige Ausbildung zu garantieren. Die Arbeitgeber müssen erkennen, dass gerade eine ordentliche Ausbildung auch eine Investition für die Zukunft darstellt.

    "Für die Jugendlichen ist die Ausbildungszeit extrem wichtig. Sie ist das Fundament für das spätere Berufsleben", so Jan-Philipp Beck.

    Außerdem stellen sich die Jusos hinter dem auf der Juso-Bezirkskonferenz verabschiedeten Antrag die Mindestlohndiskussion auch auf die Auszubildenden auszuweiten. Gerade Jugendliche müssen heute immer flexibler sein. Es werde zum Teil erwartet, dass sie sich eine Wohnung in einer fremden Stadt suchen, die sie von ihrer Ausbildungsvergütung bezahlen müssen. Dabei sind bekanntlich die Monatsausgaben wesentlich höher als noch vor wenigen Jahren.

    Nach dem Berufsbildungsgesetz ist festgelegt, dass den Jugendlichen ein angemessener Lohn gezahlt werden soll. Was angemessen ist entscheidet aber letztlich der Arbeitgeber. Deshalb unterstützen die Jusos-Schaumburg den Antrag der Juso-Bezirkskonferenz einen Mindestlohn für Auszubildende zu prüfen.

    "Eine klare Regelung würde Ausbeutung schon in der Ausbildungszeit garantiert verhindern", so Jan-Philipp Beck.

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