LANDKREIS. Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) haben bei Verkehrsüberwachungen am Ostermontag zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Insgesamt fünf Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Allein eine Zivilstreife des ZVD hat mit einem Videomesswagen an der Bundesautobahn 2 - trotz zum Teil winterlicher Straßenverhältnisse - in rund sechseinhalb Stunden zehn "Temposünder" überführt.
Davon müssen fünf Autofahrer mit einem Fahrverbot rechnen. Trauriger Spitzenreiter war ein 45-jähriger Italiener aus Misano
(Adria-Küste).
Nach Abzug der Toleranz war der Mann mit einem Mercedes-Mietwagen in der Tempo-100-Zone mit 163 Kilometer pro Stunde (km/h) unterwegs. Er musste eine Sicherheitsleistung von 570 Euro zahlen.
Ein deutscher Autofahrer hätte zudem mit einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen müssen. Als Beruf gab der Italiener an, Inhaber eines Lamborghini-Autohauses zu sein.