1. Eine schlechte Berufsorientierung ist oft ein unterschätztes Problem

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    LANDKREIS (ro). Die CDU-Kreistagsfraktion hat nach Aussage ihres Vorsitzenden Gunter Feuerbach bei der Kreisverwaltung die Anfrage gestellt, welche Maßnahmen der Berufsorientierung an den weiterführenden Schulen in Schaumburg durchgeführt werden und durch wen. "Für uns ist das ein unterschätztes Problem!", so Feuerbach. "Laut Umfrage", erläutert der Fraktions-Pressesprecher Torben Sven Schmidt, "hat ungefähr jeder zweite Abiturient kein Berufsziel vor Augen, fast jeder dritte Studierende verlässt die Hochschule ohne Abschluss und sogar jeder vierte Auszubildende bricht seine Lehre ab". Durch diese beruflichen Fehleinschätzungen entstünden volkswirtschaftliche Kosten in mehrstelliger Millionenhöhe. Trotz eines weiter wachsenden Angebots an möglichen Berufen fällt die Entscheidung für die Berufswahl vielen jungen Menschen immer schwerer. "Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ein großer Teil die ganze Bandbreite der Ausbildungsberufe überhaupt nicht erfasst und sich das Interesse nur auf einige wenige Berufe konzentriert", erläutert Torben Sven Schmidt. Die bisher zur Verfügung stehenden Informationen zum möglichen beruflichen Werdegang und auch das Zeugnis gäben offensichtlich vielen jungen Menschen keine ausreichende Orientierung mehr.

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