1. Mit Sudoku, Datenspeicher und Formel 1 zum Erfolg

    Jugend forscht Landessieger 2008 Niedersachsen

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    LANDKREIS. Vierzehn junge Wissenschaftler aus Niedersachsen haben sich für den 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert. Insgesamt waren 68 Teilnehmer mit 38 Projekten bei dem Wettbewerb angetreten, der gemeinsam von der TU Clausthal und der E.ON Kernkraft GmbH ausgerichtet wurde.

    Im Fachgebiet Arbeitswelt siegte Henning Hartmann vom Gymnasium Adolfinum in Bückeburg. Der 18-jährige Schüler entwickelte eine Vorrichtung zum vereinfachten Ankoppeln eines Anhängers an einen LKW. Dabei wird dem Fahrer die Position des Anhängers mithilfe von Ultraschall laufend angezeigt. Janina Otto (17) und Gesine Scharf (18) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Garbsen waren im Fach Biologie erfolgreich. Die Jungforscherinnen fanden heraus, dass Zellen auch auf einem Gerüst aus Spinnenseide wachsen. Dieses Verfahren ermöglicht die In-vitro-Züchtung von strukturell einfachen Organteilen wie beispielsweise Herzklappen oder Haut und bietet so eine Alternative zur üblichen Verwendung von Spenderorganen.

    Eike Jan Schön (16) konnte die Jury mit seinem Projekt im Fachgebiet Chemie überzeugen. Der Schüler vom Marion-Dönhoff-Gymnasium in Nienburg entwickelte ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung des Farbstoffs Phthalocyanin. Mit den Radialgeschwindigkeiten der Planeten in Relation zur Erde befassten sich Kim Katharina Kieselbach (19), Jan Schotte (18) und Mark Oppermann (19) vom Albert-Einstein-Gymnasium in Buchholz im Fach Geo- und Raumwissenschaften. Im Fachgebiet Mathematik/Informatik beeindruckte Ariane Papke (17) vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Wilhelmshaven mit ihren Untersuchungen zu Sudoku-Rätseln.

    Milad Mafi (16) von der Leibnizschule in Hannover siegte mit seiner Physik-Arbeit zu Luftverwirbelungen, die von Formel-1-Rennwagen verursacht werden. Florian Trost (18) und André Heinrichs (17) vom Gymnasium Carolinum in Osnabrück errangen den 1. Preis in Technik. Sie konstruierten ein Fitnessgerät zur emissionsfreien Erzeugung von Wasserstoff. Mit dem Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit wurde das Chemie-Projekt von Jannes Gladrow (19), Dominik Hangleiter (17) und Michael Noll (17) von der Ricarda-Huch-Schule in Braunschweig ausgezeichnet. Die Drei entwickelten einen wiederbeschreibbaren und schnell auslesbaren Datenspeicher mit hoher Kapazität.

    Nach den Landeswettbewerben im März und April findet der 43. Bundeswettbewerb vom 22. bis 25. Mai in Bremerhaven statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und den Unternehmensverbänden im Lande Bremen e. V. als Bundespate.

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