1. Nur eine Gemeinde bewirbt sich "Innovationsfonds" der Landeskirche sieht insgesamt 25000 Euro für Projekte vor

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    LANDKREIS (ih). Eine ungewöhnliche Situatuion: 25000 Euro stehen zur Verfügung. Nur wenige Menschen wollen sie haben. Die Landeskirche Schaumburg-Lippe hat in ihrem Haushalt einen "Innovationsfonds" vorgesehen. Alle Kirchengemeinden können sich auf Gelder aus diesem Topf bei der Landeskirche bewerben. Sie müssen lediglich eine gute Begründung haben, wofür sie das Geld einsetzen wollen.

    Bisher hat nur eine Kirchengemeinde der Landeskirche einen Vorschlag eingereicht. Sie bietet für das Geld ein großes Chorprojekt an. Mit den Mitteln aus dem Fonds soll im Gegenzug dazu die Finanzierung einer neuen Orgel voran gebracht werden. Ob die Kirchengemeinde den Zuschlag erhält, ist noch nicht endgültig entschieden. Pastor Josef Kalkusch, Pressesprecher der Landeskirche Schaumburg-Lippe, sagte, dass in den kommenden Tagen darüber entschieden werde. Doch alle anderen Gemeinden haben noch ein paar Wochen Zeit, ein eigenes Projekt zu beantragen.

    Weiterhin gibt es Überlegungen in der Landeskirche, die Kriterien für die Bewerbung auf Mittel aus dem Fonds zu überarbeiten. "Vielleicht war das der Grund, warum die Reaktionen so schwach waren und sich die Gemeinden zurück gehalten haben," so Kalkusch. In seinem Bischofsbericht hatte Landesbischof Jürgen Johannesdotter den "gut versteckten Innovationsfonds" als ein Zeichen der Hoffnung präsentiert. Hilfreiche Initiativen, ob zur Evangelisierung, zur Gewinnung neuer Gemeindemitglieder oder zur Entwicklung von regionaler Zusammenarbeit, sollen aus diesem Sondertopf gefördert werden. Musikprojekte und Konfirmandenarbeit sind nur zwei Beispiele, aus denen sich Aktionen und Projekte ergeben könnten. Das Landeskirchenamt bediene sich bei der Genehmigung der Anträge externer Beratung, hatte Johannesdotter erläutert. Je eine Hälfte der Gesamtsumme wird pro Halbjahr vergeben. Die Anträge seien zum 1. April und 1. September einzureichen.

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