1. CeBIT: Erster Schritt zum 3D-Fernsehen

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    HANNOVER (sb). Ein bunter Fischschwarm zieht durchs Wasser - scheinbar zum Greifen nah. Was der Betrachter sieht, ist jedoch kein Aquarium, sondern eine dreidimensionale Projektion im Raum. So wird in Halle 9, Stand B20 ein neuartiges 3D-Verfahren präsentiert, "das Television Wirklichkeit werden lässt". Blickpunkt der neuen Technologie ist ein extrem heller Monitor, der erstmals Bilder räumlich darstellen kann, ohne Sehhilfe. Damit sei der erste Schritt getan: Fernsehen zum Drumherumgehen sozusagen, zunächst mit 300 x 64 x 60 Pixeln. In weiteren Entwicklungsstufen lassen sich nach Angaben des Herstellers "soscho" höhere Auflösungen erreichen, die in Qualität und Größe dem jetzigen Fernsehstandard entsprechen. Der dreidimensionale Bildschirmwürfel kann dann zum Beispiel bei Filmvorführungen, Messen oder in Museen zum Einsatz kommen. Dabei sind die Bilder ohne Abdunkelung des Raumes gut zu sehen, heißt es. Auch ließen sich wissenschaftliche Modelle in Hörsälen erlebbar machen. Ein virtueller Boxkampf als 3D-Spiel wäre ebenso denkbar wie eben das dreidimensionale Zierfischaquarium. Die CeBIT ist vom 4. bis 9. März. Es werden voraussichtlich ca. 5 845 Aussteller aus 77 Ländern ihre Produkte, Lösungen und Innovationen aus dem Bereich der Informations- und Telekommunikationsbranche präsentieren.

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