1. "Der Opferschutz muss oberste Priorität haben"

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    LANDKREIS. Die Junge Union Schaumburg (JU) hat sich in einer Pressemitteilung zur aktuellen Debatte über Jugendkriminalität geäußert. "Der Opferschutz muss oberste Priorität haben und somit ganz klar über dem Täterschutz stehen", so Johannes Hennig, Kreisvorsitzender der JU. Der Staat müsse hart durchgreifen, wenn Intensivtäter ihren Mitmenschen Schaden zufügen. So seien die Videobilder von der Gewalttat in München im höchsten Maße schockierend.

    Man müsse alles Notwendige tun, um die Bürgerinnen und Bürger vor solchen Gewalttätern zu schützen. "Wenn ein Jugendlicher Gewalttaten in zweistelliger Anzahl verübt hat, muss man überlegen, wie viel Hilfe er noch verdient hat", so Markus Panzer, Beisitzer der JU. "Deswegen ist es wichtig, sowohl eine gute Präventionsarbeit zu leisten, als auch bei Gewalttaten schnell und hart durchzugreifen. Beide Wege müssen gleichermaßen beschritten werden", ergänzte Hennig. So müsse versucht werden, Gewalt durch Prävention zu verhindern, allerdings müsse man auch ganz klar sagen, wie man mit Straftätern schwerer Gewalttaten umgehen will.

    Auch eine schnellere Abschiebung sei laut JU notwendig. Das politische Spektrum aus Linkspartei, Grünen und auch großen Teilen der SPD, stelle sich bei diesem Thema blind und taub. "Schlimmer noch: Es wird versucht, eine offene Diskussion zu verhindern. Man muss Probleme, egal in welchem Politikfeld, offen ansprechen dürfen und eine öffentliche Diskussion führen", so Timo Panzer.

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