LANDKREIS. Mit einer Aufklärungsquote von 58,52 Prozent der Straftaten hat die Polizeidirektion (PD) Göttingen im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht und liegt damit wiederum deutlich über dem Landesdurchschnitt von 56,86 Prozent. "In der Polizeidirektion Göttingen ist dies die höchste Aufklärungsquote, die je in diesem Zuständigkeitsbereich verzeichnet wurde. Ich freue mich, dass wir ein so gutes Ergebnis erzielen konnten. Das ist ein Verdienst meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Beleg für die hohe Motivation und Professionalität in der Polizei", sagte Polizeipräsident Hans Wargel.
In vier der fünf zur PD Göttingen gehörenden Polizeiinspektionen konnten die Aufklärungsquoten verbesssert werden. Die Straftaten Aufklärungsquote für die PI Nienburg/Schaumburg betrug im Jahr 2007 56,54 Prozent zu 55,78 Prozent im Vorjahr. In absoluten Zahlen sind das 17.859 zu 17.491. Einen absoluten Spitzenwert verzeichnet die Polizeiinspektion (PI) Hameln-Pyrmont/Holzminden mit 63,51 Prozent an aufgeklärten Straftaten.
In der PI Northeim/Osterode konnte die Aufkärungsquote auf dem hohem Niveau von über 60 Prozent gehalten werden. Ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass die Gesamtzahl aller Straftaten in der PD Göttingen wiederum gesunken ist – und zwar um 1.002 Fälle auf 81.964.
Bereits im Jahr 2006 waren die Fallzahlen um circa 1.500 Straftaten und im Jahr 2005 um rund 1.800 Straftaten zurückgegangen. Damit ist in der Polizeidirektion Göttingen seit dem Jahr 2004 ein kontinuierlicher Rückgang der Kriminalität festzustellen. Wargel betonte: "Die Bürgerinnen und Bürger leben im Bereich der Polizeidirektion Göttingen sehr sicher. Die mit der Umorganisation der niedersächsischen Polizei geschaffenen Strukturen haben sich offensichtlich bewährt."
Die Polizeidirektion Göttingen umfasst die Polizeiinspektionen Göttingen, Northeim/Osterode, Hildesheim, Hameln-Pyrmont/Holzminden und Nienburg/Schaumburg. Sie ist damit für die Sicherheit von rund 1,3 Millionen Einwohnern in acht Landkreisen zuständig.