1. Zuwachs für die Grünen im zweistelligen Bereich

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    STADTHAGEN (ih). Über zweistellige Zuwachsraten freuten sich die Schaumburger Grünen am Wahlabend im Kreistag. "Hinter dem Komma," konnte Maria Börger-Sukstorf angesichts des insgesamt guten Ergebnisses für die Grünen scherzen.

    Karsten Becker konnte angesichts der heimischen SPD-Ergebnisse ebenfalls ein Späßchen mit Blick auf die zweite Landtagswahl wagen: "Schaumburg ist das Hessen Niedersachsens."

    Klaus-Dieter Drewes, CDU-Kreisvorsitzender, hingegen konnte mit Hessen nichts anfangen. "Dort wäre ich in den letzten Wochen schon explodiert."

    Angespannt waren auch die Jungsozialisten, die den Wahlabend im Kreishaus personell eröffneten.

    Ungläubigkeit nach den ersten Hochrechnungen auf Landesebene, Hoffen auf eine Korrektur und der tiefe Fall in die Realität: "Dass es so dicke kommt..." hatte offenbar keiner der Jusos erwartet. Da war es gut, dass die alten Hasen die jungen Hüpfer lehrten, weich zu fallen: "Das war leider zu befürchten," sagte Alfred Reckmann mit Blick auf die ersten Hochrechnungen.

    Eckhard Ilsemann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, wunderte sich ein wenig, als er seinen "Amtskollegen" von der CDU, Gunter Feuerbach, mit einem großen Cappuccino sah - eigentlich hätte es angesichts des Wahlergebnisses ein Glas Champagner sein müssen. Doch Feuerbach ahnte offensichtlich schon, was in Hinblick auf Dr. Joachim Runkels Ergebnis passieren könnte und meinte nur: "Die Spannung ist kaum noch auszuhalten - mir zittern die Hände."

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