LANDKREIS (ih). Die Evangelische Kirche Deutschland mit Sitz in Herrenhausen hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. EKD-Mitarbeiter Wolfgang Bönisch, gleichzeitig Mitglied der Schaumburg-Lippischen Synode, schenkte den Synodalen eine Tasse aus der Aktion "Gott sei Dank, es ist Sonntag".
"Darf ich die auch behalten, wenn ich Freitag heiße?", sicherte sich Roland Freitag vorher ab und ein Schmunzeln bei den Synodalen.
Selbiges kam auch in der Vorstellungsrunde auf, als Holger Brandt verkündete "Meine Stärke ist das Singen nicht." und Bad Eilsens Bürgermeister Bernd Schönemann sich direkt anschloss.
Einen lauten Lacher erntete hingegen Pastor Wilhelm Thürnau, der bereits die fünfte Synodalperiode begleite. Er habe damals angefangen, "als man während der Synode noch so schön Rauchen durfte." Wenigstens "einen trinken" durften die Synodalen nach dem deftigen Mittagessen bestehend aus Grünkohl, Kasseler und Kartoffeln. Nach den vorangegangenen Abstimmungen zuvor fiel die Wahl zwischen einem Magenbitter heimischer Herkunft und einem Kräuterkonkurrenten aus dem hohen Norden nicht schwer.