1. Stimmgewaltig und gefühlvoll "Kreuz & Quer" mit Adventskonzert in Elisabehtkirche / "Oh happy day" als Duett überrascht positiv

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    SACHSENHAGEN. Ein stimmungsvolles und stimmgewaltiges Konzert zugleich gab der Chor "Kreuz & Quer" am vergangenen Sonntag in der Elisabethkirche zu Sachsenhagen. Die gut vierzig Sänger um Chorleiter Mathias Goedecke hatten ein adventliches Programm vorbereitet. Ist "Kreuz & Quer" sonst bekannt für flotte Rhythmen in fremden Sprachen, hielt der Chor sich bei den Weihnachtslieder an die Muttersprache.

    "Es ist kein Raum für dich, mein Kind", "Friede auf Erden" oder "Nachts am Himmel tausend Sterne" waren gefühlvolle Lieder, die nicht zu den Standards in der Noten-Literatur der Weihnachtszeit gehören. Und doch ließen sich die rund 500 Zuhörer auf den Weg zum Fest mitnehmen. Auch bekannte Melodien hatte "Kreuz & Quer" im Gepäck. So erklang das berühmte Lied "Marys Boychild" mit deutschem Text. Die Zuhörer wippten mit den Füßen und summten mit.

    Mit vielen unbekannten Weihnachtsliedern in deutsch stimmt "Kreuz & Quer" in den Advent ein.

    Mit Stimmung geht "Kreuz & Quer" in den Advent.

    Doch "Kreuz & Quer" wäre nicht "Kreuz & Quer", gäbe es nicht die ungewöhnlichen musikalischen Ausnahmen. In einem Weihnachtsmedley fügte Mathias Goedecke die englischen Weihnachtsklassiker "Hark the Herald", "Deck the hall" und "Jingle bells" zusammen. Einen ganz neuen Klang brachte Goedecke im Zwischenspiel mit "Girl from Ipanema". Rhythmisch versahen Christian Meissner und Cord Lampe die Klänge mit einem "Bossa nova".

    Fingerspitzengefühl im wahrsten Sinne des Wortes bewiesen einmal mehr Oliver Schröder an der Gitarre und Marin Homeier am Bass. Sie sorgten selbst bei den ruhigen Stücken mit gekonnten Aktzenten für zusätzliches Wohlgefühl.

    Claudia Fenske unterstrich mit ihrem Querflöten-Spiel viele Arrangements. Ob "California Dreaming" (Solo Kerstin Wilkening) oder beim Gemeindelied "Meine Zeit", Fenske spielte sicher und erntete zum Ende großen Applaus.

    Im zweiten Teil wurde es schwungvoller. Mit einem großen Medley bekannter Gospels rissen die Sänger und Musiker die Zuhörer aus den Bänken. Tosenden Applaus gab es für Jan Bergmeier (Bass) und Chorleiter Mathias Goedecke, die das berühmte "Oh happy day" als Duett zum Besten gaben.

    Nach einer guten Stunde und einer lauthals geforderten "Zugabe" verließen die Sänger mit "Send a great revival" die Elisabeth-Kirche. Im Anschluss versammelten sich viele Konzertbesucher im Pfarrgarten, um das zweite Türchen des Adventskalenders zu verlosen und einen Becher Glühwein zu trinken. Foto: ro

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