LANDKREIS (ro). Die zuständige Berichterstatterin der Arbeitsgruppe Haushalt der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn und der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages Sebastian Edathy erklärten in der vergangenen Woche, dass die Förderung des Abraham-Geiger-Kollegs ein weiteres Mal aufgestockt werden konnte. Der Haushaltsausschuss habe auf Initiative der Abgeordneten entschieden, die Förderung für die einzige Ausbildungsstätte für Rabbiner in Deutschland, das Abraham-Geiger-Kolleg, zu institutionalisieren und damit auf eine gesicherte Grundlage zu stellen. Bislang erhielt die Einrichtung, die seit dem Jahr 1999 an der Universität Potsdam angesiedelt ist, finazielle Unterstützung in Form jährlicher Projektmittel. Bereits im vergangenen Jahr konnte diese Fördersumme auf Initiative der SPD von ursprünglich 77 000 Euro auf 150 000 Euro aufgestockt werden; in diesem Jahr gelang eine weitere Erhöhung auf 200 000 Euro. Dass diese Mittel nun in Form kontinuierlicher direkter Zuwendung des Bundes fließen, ist ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung, die das Abraham-Geiger-Kolleg nicht nur in der SPD-Bundesfraktion, sondern über alle Fraktionsgrenzen hinweg genießt. Im September des vergangenen Jahres wurden in der Dresdener Synagoge die ersten drei Rabbiner ordiniert, die nach dem Ende des Nationalsozialismus ihre Ausbildung in Deutschland absolviert haben. In Deutschland wirkende Rabbiner wurden zuvor in den USA, England oder Israel ausgebildet.
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Eine Förderung für das Abraham-Geiger-Kolleg
Einzige Ausbildungsstätte für Rabbiner
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