1. Verkehrssünder fahren der Polizei ins Netz

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    LANDKREIS. Bei Verkehrskontrollen der Polizei auf der Autobahn 2 im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sind insgesamt 218 Verkehrssünder festgestellt worden. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit und des Sicherheitsabstands gelegt. 152 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit vor und in den Baustellen bei Lehrte und Bad Nenndorf beziehungsweise im kurvigen Streckenabschnitt des Auetals. Dort lag der traurige Rekord bei 213 Stundenkilometern (km/h) durch einen Autofahrer bei erlaubten 120 km/h, aber auch Lkw- und Gespann-Fahrer fielen durch eine Überschreitung um bis zu 24 km/h auf.

    Bei Abstandsmessungen wurden 22 Lkw beanstandet. Ein polnischer Fahrer war lediglich mit einer erschreckenden Distanz von nur fünf Metern zu seinem Vordermann unterwegs, was die Beamten der Autobahnpolizei im Hinblick auf die Stauenden der Baustellen als lebensgefährlich bezeichnen. Weitere zehn Lkw-Führer fielen durch Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten auf. Im Rahmen der Überprüfung des technischen Zustands und der Ladungssicherung wurden darüber hinaus elf Fahrzeuge bemängelt, darunter auch drei Gefahrguttransporter sowie ein Lkw, der zu 36 Prozent überladen war. Gegen das Sonntagsfahrverbot verstießen sieben "Kapitäne der Autobahn". Überholen im Überholverbot, die Nutzung oder Aufnahme eines Mobiltelefons während der Fahrt, defekte Beleuchtungseinrichtungen und Überschreitung der Hauptuntersuchungsfristen rundeten die Palette der Verkehrsverstöße ab. Die Kontrollen wurden auch fünf Autofahrern zum Verhängnis, gegen die jeweils ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis beziehungsweise Fahren mit einem nicht ordnungsgemäß zugelassen, versicherten und versteuerten Kraftfahrzeug eingeleitet werden musste.

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