Mausoleum Bückeburg

Das Mausoleum in Bückeburg wurde in den Jahren 1911 bis 1915 in der Regierungszeit von Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe nach den Plänen des Berliner Architekten Paul Baumgarten errichtet. Baumgarten hatte die Idee des Mausoleums im neoromanischen Stil umgesetzt und kostete ungefähr eine Million Mark. Es ist 43 Meter hoch, 27 Meter breit und ist somit das größte Mausoleum dieser Art in Europa.
Das Mausoleum war als Begräbnisstätte für die Fürsten zu Schaumburg-Lippe gedacht und befindet sich im Park des Schlosses Bückeburg. Der Außenbau des Mausoleums war bereits Ende 1912 fertig, jedoch zog sich der Innenausbau aufgrund des 1914 begonnen Ersten Weltkriegs bis 1915 hin. Heute findet sich ein Loch im Deckenmosaik der Kuppel, das gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch eine Panzergranate in die Decke geschossen wurde. Die vier Säulen am Eingang tragen jeweils eines der Symbole der vier Evangelisten. Über diesem Eingang hängt das Wappen der Fürsten zu Schaumburg-Lippe.
In der Vorhalle hängen zwei Gemälde von Lorenzo Pasinelli und Gerrit van Honthorst. Die 25 m hohe Kuppelhalle mit der größten Mosaikverzierung in Mitteleuropa mit 500 m² Goldmosaik wurde von dem österreichischen Maler Gottfried Hofer gestaltet. Dort findet sich unter anderem die zehn kuppelstützenden Säulen zwischen denen sich der Altarraum und der Eingang, aber auch die Plätze für die geplanten Sarkophage befinden. Neben dem Mausoleum findet sich noch ein Friedhof für die Beisetzung Angehöriger des Hauses Schaumburg-Lippe.

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