Schloss Bückeburg

Bückeburg war schon jahrhundertelang der Sitz der Grafen zu Schaumburg und später der Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe. Das Schloss in Bückeburg wurde 1302 von Graf Adolf VI. von Holstein-Schaumburg als Residenzschloss auf der Schlossinsel erbaut. Seit seiner Errichtung ist das Schloss durchgängig bewohnt.
1560 ließ Otto IV. von Schaumburg das Schloss zu einer vierflügeligen Schlossanlage im Stil der Weserrenaissance umbauen. Nach dem Tod seines Sohnes Otto V., der der letzte der männlichen Linie der Grafschaft zu Holstein-Schaumburg war, wechselte das Schloss den Besitzer. Von nun an gehörte es den Grafen zu Schaumburg-Lippe. 1732 entfachte ein Feuer im Schloss, wodurch der Nord- und Südflügel des Hauptgebäudes ausbrannte, jedoch sofort danach wieder errichtet wurde. Erst ab 1860 wurden die Schlossräume neu renoviert. Darunter fielen der heutige Goldene Saal und die Schlosskapelle. Zudem kam 1896 ein neuer Flügelanbau am Turm, wo heute der Große Festsaal Platz findet. 1911 ließ Fürst Adolf am Rande des Schlossparks ein Mausoleum als Begräbnisstätte des Fürstenhauses errichten, deren Goldmosaikkuppel heute noch die größte Europas ist. Heute wird das Schloss vom Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe bewohnt und erfreut sich zahlreicher Führungen. Außerdem wurde 2008 das Café und Restaurant „Alte Schlossküche“ in den Räumen der historischen Küche des Schlosses eröffnet.

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